IT Operations Management (ITOM)
IT Operations Management (ITOM) umfasst das Verwalten und Überwachen der gesamten IT-Betriebsumgebung – also Infrastruktur, Anwendungen und IT-Prozesse –, um einen zuverlässigen und effizienten Betrieb sicherzustellen. Während ITSM sich stark auf Service-Prozesse und Kundenorientierung fokussiert, kümmert sich ITOM traditionell um die technischen Betriebsaufgaben im Hintergrund.
Dazu zählen z. B. Monitoring der Systeme (Server, Netzwerke, Datenbanken) auf Verfügbarkeit und Performance, Kapazitätsmanagement (Planen von Ressourcen, damit genügend Leistung vorhanden ist), Backup/Recovery und generelle Wartungsarbeiten. Das Ziel von ITOM ist, Ausfälle zu reduzieren, schneller auf technische Probleme zu reagieren und insgesamt eine hohe Stabilität und Qualität der IT-Services zu gewährleisten.
In vielen Organisationen greifen ITSM und ITOM ineinander: Ein Incident im Monitoring (ITOM) erzeugt ein Ticket im ITSM-System; umgekehrt helfen CMDB-Daten aus dem ITSM dem IT-Betrieb, Zusammenhänge zu verstehen. Moderne Ansätze wie AIOps (AI for IT Operations) kommen zum Einsatz, um die Vielzahl an Betriebsdaten mit KI auszuwerten und proaktiv Störungen vorherzusagen. ITOM umfasst sowohl administrative Prozesse (wie regelmäßige Systemchecks, Patches einspielen – siehe auch Patch Management) als auch Support für Hard- und Software und die Betreuung der End-User-Services.
Insgesamt sorgt IT Operations Management dafür, dass die technische Basis stimmt, auf der die Services laufen – ohne funktionierende IT-Infrastruktur kann auch das bestorganisierte ITSM keinen guten Service liefern. Eine belastbare Grundlage dafür sind saubere Datenflüsse und Datenmanagement und Integration. Eine passende ITSM-Software unterstützt dabei, solche Abläufe zentral zu steuern und nachvollziehbar zu dokumentieren.
Siehe auch: CMDB.