Hybrid-Verrechnung (Hybrid Chargeback)
Hybrid-Verrechnung bezeichnet ein Abrechnungsmodell, das Showback und Chargeback kombiniert: Ein Teil der IT-Leistungen wird den Empfängern tatsächlich weiterverrechnet, der andere Teil nur transparent ausgewiesen. Das Modell verbindet Kostentransparenz mit gezielter finanzieller Steuerung.
Welche Services in welche Kategorie fallen, entscheiden Kriterien wie die Messbarkeit und Stabilität der Leistungseinheiten, die Qualität der Verbrauchsdaten, die gewünschte Steuerungswirkung und die Akzeptanz in den Fachbereichen. Typisch ist ein Split, bei dem verbrauchsnahe Leistungen wie Cloud-Ressourcen oder Arbeitsplatzservices verrechnet werden, während Grundlast und zentrale Plattformen, etwa für Sicherheit, zunächst nur ausgewiesen werden.
Der Vorteil liegt in der schrittweisen Einführung: Widerstände sinken, weil nur dort belastet wird, wo Einheiten belastbar messbar sind. Voraussetzung sind klare, dokumentierte Regeln je Service. Die beiden Grundmodelle beschreiben die Einträge Showback und Chargeback.