Kostenpools (Cost Pools)

Kostenpools (Cost Pools) sind Gruppierungen gleichartiger IT-Ausgaben, etwa Personal, Hardware, Software oder externe Dienstleistungen, die als Ausgangsbasis für die Verteilung von Kosten auf Services und Empfänger dienen. Sie übersetzen die Kontensicht der Buchhaltung in eine für das Kostenmodell nutzbare Struktur.

Befüllt werden die Pools durch ein Mapping der Sachkonten aus dem Hauptbuch. Sub-Pools, etwa die Trennung von internem und externem Personal, erhöhen die Genauigkeit der späteren Verteilung. Qualitätskriterium ist die Summentreue: Die Poolsummen müssen den zugrunde liegenden Kontensummen entsprechen. In der TBM-Taxonomie bilden Cost Pools die unterste Ebene; darüber folgen Resource Towers und Services.

Aus den Pools werden Kosten über Schlüssel und Regeln verteilt. Auf dieser Basis entstehen Servicekosten, Verrechnungssätze und, zwischen verbundenen Unternehmen, IT-Verrechnungspreise. Sauber definierte Pools sind damit die Brücke zwischen Buchhaltung und servicebasierter Kostensicht.