Identity Lifecycle Management
Identity Lifecycle Management bezeichnet die Verwaltung digitaler Identitäten über alle Phasen ihres Lebenszyklus hinweg – von der Erstellung über Rollen- und Rechteänderungen bis zur Deaktivierung. Besonders relevant sind Eintritte, Rollenwechsel und Austritte von Mitarbeitenden (Joiner-Mover-Leaver), da Zugriffsrechte jederzeit aktuell gehalten werden müssen.
In der Praxis werden diese Prozesse weitgehend automatisiert: Neue Mitarbeitende erhalten automatisch Zugriff auf benötigte Anwendungen, bei Änderungen werden Berechtigungen angepasst, und beim Austritt werden alle Zugriffe zuverlässig entzogen. Grundlage ist häufig die Integration mit HR-Systemen und Verzeichnisdiensten, sodass Änderungen automatisch übernommen werden. Ein strukturierter Identity Lifecycle reduziert Sicherheitsrisiken, senkt administrative Aufwände und unterstützt die Einhaltung von Compliance-Vorgaben. Er ist damit ein zentraler Bestandteil des Identity and Access Management und eine Grundlage wirksamer Identity Security.