Disaster Recovery as a Service (DRaaS)
Disaster Recovery as a Service (DRaaS) bezeichnet die Bereitstellung von Wiederanlauf-Funktionen als Service: Systeme und Daten lassen sich im Notfall in einer externen oder cloudbasierten Umgebung des Anbieters wieder hochfahren.
Dafür werden geschützte Workloads fortlaufend in die Ausweichumgebung repliziert; im Ernstfall übernimmt ein orchestrierter Failover den Betrieb, bis die eigene Infrastruktur wiederhergestellt ist. Der Vorteil liegt in kürzeren Recovery-Zeiten ohne die Investition in eine komplett selbst betriebene Zweitinfrastruktur. Entscheidend für die Qualität sind klare Antworten auf drei Fragen: Welche Workloads sind geschützt, welche Abhängigkeiten bestehen zwischen ihnen, und wie regelmäßig wird der Wiederanlauf tatsächlich getestet?
Abzugrenzen ist DRaaS von Backup as a Service (BaaS): BaaS sichert Daten für die Wiederherstellung, DRaaS hält darüber hinaus lauffähige Systeme für den Weiterbetrieb bereit. Bezogen wird beides häufig im Rahmen von Managed Services, bei denen der Anbieter auch Tests und Betrieb verantwortet.