Digital Communications Governance (DCG)

Digital Communications Governance (DCG) beschreibt die kontrollierte Verwaltung, Archivierung, Überwachung und Untersuchung digitaler Kommunikation über alle Kanäle hinweg – neben E-Mail auch Collaboration-Tools, Messaging-Plattformen, Social Media und mobile Kommunikation.

Treiber sind die wachsende Kanalvielfalt und steigende regulatorische Anforderungen: Geschäftliche Kommunikation findet zunehmend außerhalb des Postfachs statt, muss aber genauso erfasst, aufbewahrt und prüfbar sein. DCG verbindet dafür Richtlinien (welche Kanäle sind erlaubt, was ist aufzubewahren), Technologie (Erfassung, Archivierung, Überwachung) und Prozesse (Review, Eskalation, Auskunft) in einem gemeinsamen Ordnungsrahmen. Archivierung, Supervision und E-Discovery sind darin die operativen Bausteine.

Zur Einordnung: Data Governance regelt den Umgang mit Unternehmensdaten insgesamt – DCG wendet diese Ordnungslogik gezielt auf Kommunikationsdaten an, deren Flüchtigkeit, Menge und Kanalvielfalt eigene Anforderungen stellen.