Disaster Recovery mit Keepit: SaaS-Resilienz neu denken
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Die Diskussion über Disaster Recovery hat sich in den vergangenen Jahren grundlegend verändert. Früher stand vor allem die Frage im Mittelpunkt, wie schnell sich ein System nach einem Ausfall wieder hochfahren lässt. Heute geht es um weit mehr: um die Wiederherstellbarkeit geschäftskritischer Daten in komplexen SaaS-Umgebungen, um Governance, um klare Zuständigkeiten und um die Fähigkeit, aus einem reaktiven Vorgehen eine belastbare Resilienzstrategie zu machen. Genau hier setzt das Whitepaper "Beherrschen der Disaster Recovery" von Keepit an. Es beschreibt Disaster Recovery nicht als isolierte IT-Aufgabe, sondern als Entwicklungsprozess, der von Ad-hoc-Maßnahmen über strukturierte Verfahren bis hin zu regulierten, in die Unternehmenssteuerung integrierten Abläufen führt.
„Mit Keepit gewinnen Unternehmen die Kontrolle über ihre geschäftskritischen Daten zurück – unabhängig von Plattformen und Infrastrukturen“, heißt es im Vorwort des co-gebrandeten Whitepapers von Nicolas Gascard, Sales Director bei Serviceware SE. Der Satz bringt auf den Punkt, worum es im Kern geht: Nicht die Existenz eines SaaS-Tools schützt automatisch vor Datenverlust, sondern ein durchdachtes Konzept für Sicherung, Wiederherstellung und Verantwortlichkeit.
Warum native SaaS-Backups oft nicht ausreichen
Viele Unternehmen verlassen sich bei SaaS-Anwendungen noch immer auf die integrierten Schutzmechanismen der jeweiligen Plattform. Das ist bequem, aber aus Sicht der Resilienz oft zu kurz gedacht. Das Whitepaper verweist darauf, dass 37 Prozent der Befragten ausschließlich die nativen Schutzfunktionen ihrer jeweiligen Lösung nutzen. Gerade diese kurzen Aufbewahrungsfristen und begrenzten Wiederherstellungsoptionen können im Ernstfall zum Problem werden.
Auch Keepit selbst formuliert diesen Punkt sehr klar: SaaS-Daten bleiben in der Verantwortung des Kunden, selbst wenn die eigentliche Anwendung von einem Anbieter betrieben wird. Auf den Produktseiten beschreibt Keepit seine Lösung als unabhängige Cloud für Resilienz und Wiederherstellung, mit unveränderlichen Backups, Air-Gapped-Architektur und einer, auf schnelle Recovery ausgelegten, Plattform. Für Unternehmen ist das mehr als ein technisches Detail. Es ist die Frage, ob Daten im Fall von Fehlbedienung, Löschung, Ransomware oder kompromittierten Konten wirklich wiederhergestellt werden können oder nur theoretisch geschützt sind.
Das ist der Grund, warum Disaster Recovery für SaaS nicht mehr als Randthema behandelt werden kann. Wer geschäftskritische Daten in Cloud- und SaaS-Anwendungen hält, braucht einen Wiederherstellungsansatz, der nicht auf Hoffnung basiert, sondern auf überprüfbaren Prozessen. Genau diese Lücke adressiert das Keepit-Reifegradmodell, das im Whitepaper vorgestellt wird.
Keepit: SaaS Backup und Datenmanagement - Made in Europe!
Das Webinar zeigt, wie europäische SaaS-Backup-Anbieter wie Keepit mit eigener Infrastruktur Datensouveränität, Kostenvorteile und eine sichere Sicherung von Microsoft-365- und SharePoint-Daten ermöglichen.
Jetzt Webinar-Aufzeichnung ansehenDas Reifegradmodell von "reaktiv" bis "reguliert"
Das Modell, entwickelt von Keepit, unterscheidet fünf Phasen: reaktiv, elementar, strukturiert, proaktiv und reguliert. Der Wert dieses Ansatzes liegt nicht nur in der Einteilung selbst, sondern in der Klarheit, die sie schafft. Unternehmen können damit besser verstehen, wo sie organisatorisch stehen und welche Schritte nötig sind, um den nächsten Reifegrad zu erreichen.
In der reaktiven Phase wird auf Störungen vor allem dann geantwortet, wenn sie bereits eingetreten sind. Prozesse sind kaum dokumentiert, Wiederherstellungen werden von den Personen getragen, die gerade verfügbar sind, und Prioritäten entstehen eher aus Lautstärke als aus Geschäftsrelevanz. In der elementaren Phase existieren erste dokumentierte Ansätze, aber Tests sind sporadisch, Zuständigkeiten bleiben oft lückenhaft, und der sogenannte Bus-Faktor ist hoch – also die Abhängigkeit von wenigen Wissensträgern.
Mit der strukturierten Phase verändert sich das Bild spürbar. Verfahren sind dokumentiert, Tests finden regelmäßig statt und die Planbarkeit nimmt zu. Die proaktive Phase geht noch einen Schritt weiter: Unternehmen überwachen ihre eigenen Daten- und Betriebszustände, suchen gezielt nach Lücken und verbessern ihre Recovery-Fähigkeiten fortlaufend. In der regulierten Phase schließlich wird Disaster Recovery nicht mehr nur als technische Fähigkeit verstanden, sondern als feste Geschäftsfunktion. Sie ist in Governance-, Compliance- und Reporting-Prozesse eingebettet und wird von der Unternehmensleitung mitgesteuert.
Genau diese Entwicklung macht das Whitepaper für Leserinnen und Leser so anschlussfähig: Es geht nicht um ein abstraktes Modell, sondern um eine nachvollziehbare Route von der bloßen Reaktion hin zu einer professionellen, steuerbaren Wiederherstellungskultur.
Dokumentation, Tests und Rollen als Wendepunkt
Der Weg aus einer reaktiven oder elementaren Position beginnt nicht mit einem großen Technologieprojekt, sondern mit Ordnung. Die Dokumentation ist der erste entscheidende Schritt. Ohne dokumentierte Abläufe lässt sich Wissen kaum weitergeben, und ohne Wiederholbarkeit bleibt Disaster Recovery anfällig für Zufall und Personenabhängigkeit.
Hinzu kommt die Frage nach Tests. Ein Recovery-Konzept, das nie unter realistischen Bedingungen geprüft wurde, bleibt theoretisch. Das Modell verweist deshalb auf Test- und Verifizierungsroutinen, die von einfachen, unregelmäßigen Übungen bis zu regelmäßigen, standardisierten Verfahren reichen. Gerade in der Praxis zeigt sich: Nicht Perfektion, sondern Wiederholung führt zu belastbaren Ergebnissen. Selbst unregelmäßige Tests liefern Erkenntnisse, die Prozesse, Tools und Zuständigkeiten verbessern können.
Ebenso wichtig ist die Festlegung von Rollen und Verantwortlichkeiten. Disaster Recovery ist nur dann belastbar, wenn klar ist, wer welche Aufgaben übernimmt, wer Entscheidungen trifft und wie die Kommunikation im Störungsfall läuft. Das Whitepaper macht deutlich, dass gerade in SaaS-Umgebungen oft nicht auf Anhieb sichtbar ist, welche Daten für die unterschiedlichen Unternehmensbereiche den größten Wert haben. Genau deshalb sollten Fachbereiche, IT, Governance und Management frühzeitig zusammengebracht werden.
An diesem Punkt wird aus einem technischen Thema ein organisatorisches. Die Qualität der Recovery hängt nicht nur von der Sicherungstechnologie ab, sondern von der Fähigkeit, Prioritäten sauber zu definieren und sie im Ernstfall auch umzusetzen. Wer hier Fortschritte erzielen will, braucht mehr als gute Absichten. Er braucht Prozesse, die auch unter Druck funktionieren.
Governance macht Disaster Recovery belastbar
Disaster Recovery wird in der regulierten Phase Teil der Unternehmenssteuerung. Damit verschiebt sich der Fokus: Weg von der isolierten Wiederherstellung einzelner Systeme, hin zu einer integrierten Sicht auf Daten, Compliance, Kommunikation und Geschäftskontinuität. Genau diese Perspektive ist in regulierten Branchen und in Unternehmen mit hoher SaaS-Abhängigkeit besonders relevant.
Die Keepit Plattform ist auf unabhängige Cloud-Strukturen ausgelegt, mit unveränderlichen Backups, kontrollierbarer Aufbewahrung und Unterstützung relevanter Compliance-Anforderungen. Keepit verweist außerdem auf seine ausfallsichere Recovery-Architektur und auf die klare Trennung zwischen Sicherung und Produktionsumgebung. Das ist für Konzerne wichtig, die ihre Daten nicht nur schützen, sondern auch auditierbar und nachvollziehbar verwalten müssen.
Serviceware ergänzt diesen Ansatz um die Perspektive des Betriebs und der Einordnung. Die Serviceware Expert:innen bringen die Keepit Lösung in den Betrieb und begleiten Unternehmen im DACH-Raum bei Auswahl, Einführung und Nutzung. Diese Kombination aus Technologie, Beratung und Managed Services ist deshalb relevant, weil viele Organisationen die notwendige Komplexität allein kaum noch effizient abbilden können.
Fazit: Disaster Recovery als Teil der Resilienz
Disaster Recovery für SaaS-Anwendungen ist heute kein rein technisches Backup-Thema mehr, sondern eine Frage der organisatorischen Reife. Das Whitepaper von Keepit zeigt klar, dass Unternehmen ihren Status quo kennen müssen, um Wiederherstellungsfähigkeit, Governance und Verantwortlichkeiten wirksam weiterzuentwickeln. Entscheidend ist nicht nur, ob Daten gesichert werden, sondern ob sie im Ernstfall schnell, zuverlässig und nachvollziehbar wiederhergestellt werden können.
Das Reifegradmodell macht dabei deutlich, wie der Weg von reaktiven zu regulierten Maßnahmen gelingt: über Dokumentation, Tests, klare Rollen und eine enge Verzahnung mit Compliance und Unternehmenssteuerung. Gerade in SaaS-Umgebungen ist dieser strukturierte Ansatz wichtig, weil native Schutzmechanismen oft nicht ausreichen und Wiederherstellung ohne belastbare Prozesse schnell an Grenzen stößt. Wer Disaster Recovery strategisch denkt, stärkt damit nicht nur die Sicherheit, sondern die gesamte Resilienz des Unternehmens.
Serviceware und Keepit im DACH-Markt
Für den DACH-Markt ist die Partnerschaft vor allem deshalb spannend, weil sie zwei Perspektiven zusammenführt, die oft getrennt betrachtet werden: die technische Spezialisierung von Keepit auf SaaS-Resilienz und die betriebliche Einordnung durch Serviceware.
Im Marktumfeld ist das besonders relevant, weil Unternehmen nicht mehr nur fragen, ob ein Backup vorhanden ist. Sie fragen, wie schnell wiederhergestellt werden kann, wie granular die Wiederherstellung funktioniert, wie sich Compliance belegen lässt und wie der Betrieb langfristig verantwortet wird. Keepit adressiert diese Fragen mit seiner unabhängigen Cloud und seiner Recovery-Architektur; Serviceware ergänzt sie mit Beratungs-, Betriebs- und Service-Angeboten.
Wer sich mit dem Thema tiefer befassen will, sollte den Blick deshalb nicht nur auf die Technologie richten, sondern auf das Gesamtsystem aus Governance, Zuständigkeit und Wiederanlauf. Genau dort liegt der Unterschied zwischen einer reaktiven und einer regulierten Organisation.
Vereinbaren Sie im nächsten Schritt eine persönliche Keepit-Demo mit Serviceware.