Wie sieht ein Praktikum im Marketing wirklich aus? Unsere Schülerpraktikantin Yelyzaveta war anfangs unsicher: Würde sie die Aufgaben bewältigen und den Tag nur am Schreibtisch verbringen? Schon in den ersten Tagen bei Serviceware merkte sie, dass sie mehr beitragen konnte als gedacht. In ihrem Bericht erzählt sie, welche Aufgaben sie übernommen hat, was sie überrascht hat und wie sie das zweiwöchige Praktikum erlebt hat.
Ankommen im Team: Mein Praktikum bei Serviceware
Zu Beginn lernte ich die Kolleginnen und Kollegen kennen. Ich war überrascht, wie offen sie auf mich zugingen und wie sehr sie sich für mich interessierten. Ich hatte nämlich vor meinem Praktikumsstartgroße Bedenken und Sorgen, nicht ernst genommen oder skeptisch behandelt zu werden. Doch stattdessen fühlte ich mich sofort wie ein vollwertiges Teammitglied. Wenn ich etwas nicht verstand, konnte ich jederzeit nachfragen. Alle waren für mich da.
Das Marketing-Team arbeitet an mehreren Standorten: in Idstein, Hürth bei Köln, Berlin und München sowie in Dänemark, England und den Niederlanden. Obwohl das Team über verschiedene Orte verteilt ist, erlebte ich den Umgang miteinander als sehr herzlich und unterstützend. Das fand ich bemerkenswert. Es war, als wäre das gesamte Team eine große Familie, die über die ganze Welt verteilt ist. Und ich hatte sofort das Gefühl, Teil dieser Familie zu sein.
Englisch im Arbeitsalltag: Mit jeder Aufgabe sicherer werden
Einige aus dem Team sprachen mit mir ausschließlich Englisch. Das war anfangs ungewohnt, weil ich Sorge hatte, Fehler zu machen oder nicht schnell genug die richtigen Worte zu finden. Gleichzeitig wurde es zu einer guten Gelegenheit, diese Unsicherheit zu überwinden. Wenn mir ein Wort fehlte oder ich einen Satz erst überlegen musste, ließen mir die anderen Zeit. Ihre Ermutigung half mir, mich beim Englischsprechen sicherer zu fühlen.
Meine Aufgaben im Marketing: Social Media, Content und KPI
Während meines Praktikums bekam ich Einblicke in unterschiedliche Aufgaben. Ich lernte den Ablauf von Webinaren kennen, beobachtete die Vorbereitung von Werbeplakaten und beschäftigte mich mit den Kennzahlen der Serviceware-Kanäle in den sozialen Medien. Außerdem durfte ich am IT-Glossar mitarbeiten, in dem Fachbegriffe erklärt werden.
Besonders gern recherchierte ich selbstständig, arbeitete mich in neue Themen ein und suchte nach eigenen Lösungen. Das Thema Social Media fand ich besonders spannend. Obwohl ich soziale Medien täglich nutze, wurde mir durch die Aufgaben und Erklärungen erst bewusst, wie viel Planung und Wissen dahintersteckt.
Unternehmenskultur: Arbeitsweise und Teamgefühl
Kein Arbeitstag war genau wie der andere, und ich lernte regelmäßig etwas Neues. Natürlich gab es auch Aufgaben mit wiederkehrenden Schritten und festen Abläufen. Das gehört zum Arbeitsalltag dazu. Bei meinen Aufgaben wurde mir viel Selbstständigkeit zugetraut. Wenn ich eine kurze Pause brauchte, konnte ich danach weiterarbeiten.
Eine kleine Umstellung war für mich, dass sich alle duzten. Ich war es gewohnt, Erwachsene mit „Sie“ anzusprechen, deshalb fühlte sich das anfangs ungewohnt an. Mit der Zeit wurde das Du für mich selbstverständlich und passte zur offenen Atmosphäre im Team. Auch gemeinsame Pausen trugen dazu bei, dass ich mich schnell zugehörig fühlte.
Mein Fazit zum Schülerpraktikum bei Serviceware
Am liebsten wäre ich noch länger geblieben, statt direkt in den Schulalltag zurückzukehren. Das Praktikum war für mich mehr als eine Gelegenheit, erste Berufserfahrungen zu sammeln: Ich lernte neue Aufgaben kennen, gewann mehr Sicherheit beim Englischsprechen und konnte mich in einem Team einbringen. Vor allem die Menschen und die herzliche sowie familiäre Atmosphäre werde ich in sehr guter Erinnerung behalten. Ich werde die Zeit im Marketing-Team und vor allem jeden einzelnen Menschen unglaublich vermissen. Sie sind mir wirklich ans Herz gewachsen!