Point-in-Time Recovery

Point-in-Time Recovery bezeichnet die Wiederherstellung von Daten auf einen definierten früheren Zeitpunkt. Statt lediglich die jüngste Sicherung zurückzuspielen, kann ein passender Wiederherstellungspunkt gewählt werden, der unmittelbar vor einer fehlerhaften Änderung, Löschung oder einem Sicherheitsvorfall liegt.

Die technische Umsetzung hängt vom jeweiligen System ab. Möglich sind beispielsweise zeitlich gestaffelte Snapshots, versionierte Sicherungen oder kontinuierlich erfasste Änderungsinformationen. Wie präzise ein Zeitpunkt getroffen werden kann, wird durch Sicherungsintervalle, Aufbewahrung und die verfügbaren Wiederherstellungsmechanismen bestimmt. Damit steht Point-in-Time Recovery in direktem Zusammenhang mit dem tolerierbaren Datenverlust einer Organisation.

Für den Wiederanlauf sollte nicht nur die Existenz eines Recovery Points, sondern auch dessen Nutzbarkeit geprüft werden. Regelmäßige Tests im Business Continuity Management und ein strukturiertes Data Management helfen, geeignete Wiederherstellungspunkte verlässlich verfügbar zu halten.