Managed SASE
Managed SASE bezeichnet ein Betriebsmodell, bei dem Einführung, Betrieb und Weiterentwicklung einer Secure-Access-Service-Edge-Umgebung ganz oder teilweise von einem Dienstleister übernommen werden. Die technische Plattform stellt in der Regel ein SASE-Anbieter bereit, der Dienstleister verantwortet Konfiguration, Überwachung und laufende Anpassung.
Üblich sind zwei Ausprägungen: Beim vollständig gemanagten Modell übernimmt der Dienstleister Richtlinienpflege, Änderungen, Störungsbearbeitung und Reporting. Beim Co-Management behält das Unternehmen bestimmte Aufgaben, etwa die Freigabe von Sicherheitsrichtlinien, und teilt die Administration mit dem Dienstleister. Leistungsumfang und Verantwortlichkeiten werden in Service Level Agreements festgelegt, häufig ergänzt um eine Überwachung durch ein Security Operations Center.
Gewählt wird das Modell vor allem, wenn Netzwerk- und Sicherheitskompetenz intern knapp ist oder viele Standorte und mobile Nutzer zu betreuen sind. Wichtig sind klare Zuständigkeiten an den Schnittstellen zum eigenen IT-Betrieb, Transparenz über alle Änderungen und definierte Eskalationswege. Managed SASE verbindet die Konvergenz von Netzwerk und Sicherheit in Secure Access Service Edge (SASE) mit dem Betriebsmodell der Managed Services.