Die unmittelbarste Wirkung war eine deutlich größere Transparenz.
Das Unternehmen kann seine IT-Kosten jetzt in einem konsolidierten Finanzmodell nachverfolgen und bis auf sehr detaillierte Ebenen untersuchen. Dadurch lässt sich leichter nachvollziehen, wohin die Ausgaben fließen, wie Kostenveränderungen zustande kommen und welche Ursachen dahinterliegen.
Auch die Automatisierung senkte den operativen Aufwand.
Durch standardisierte Finanzdaten und die Automatisierung wichtiger Schritte für interne Verrechnungen verringerte das Unternehmen den Aufwand für Chargeback-Prozesse ungefähr um die Hälfte.
Definierte Qualitätsprüfungen stärkten zugleich die Konsistenz der zugrunde liegenden Finanzdaten. Damit entstand eine verlässlichere Basis für finanzielle Governance und Managemententscheidungen.
Vor allem verfügen IT und Finance nun über eine bessere gemeinsame Grundlage, um Kosten, Verbrauch und Investitionen zu besprechen.
Transparenz ist der Ausgangspunkt, nicht das Ziel.
Das ist für CIOs relevant. Wenn Technologieportfolios Cloud, Plattformen, SaaS, Daten und KI umfassen, reicht es nicht mehr aus, nur das gesamte IT-Budget zu kennen. Verantwortliche müssen zunehmend auch die wirtschaftlichen Zusammenhänge verstehen: Welche Ressourcen werden verbraucht? Was treibt die Kosten? Und wo können Technologieinvestitionen einen größeren Unternehmenswert schaffen?
Automatisierung stärkt diese Grundlage zusätzlich. Wenn Finanzprozesse wie Chargeback weniger Aufwand verursachen, bleibt den Teams mehr Zeit, Kostentreiber zu analysieren und wertvollere Technologieentscheidungen zu unterstützen.