Die Digitalisierung im öffentlichen Bereich bringt einige Herausforderungen mit sich: Organisationen brauchen Lösungen, die den Arbeitsalltag messbar verbessern, und zugleich einen klaren, verlässlichen Beschaffungskontext. Genau hier spielt die Bundesbeschaffung GmbH (BBG) eine wichtige Rolle. Sie unterstützt öffentliche Auftraggeber in Österreich bei der Beschaffung von Produkten und Dienstleistungen. Dazu zählen Bundesdienststellen, Länder, Städte und Gemeinden sowie weitere öffentliche Einrichtungen.
Die Serviceware Österreich GmbH ist seit 2019 offizieller BBG-Partner und ist berechtigt, das offizielle BBG-Partner-Siegel zu führen. Dieses Siegel erhalten Unternehmen, die mindestens einen gültigen Rahmenvertrag oder eine gültige Rahmenvereinbarung mit der BBG abgeschlossen haben. Berechtigte öffentliche Auftraggeber können Lösungen der Serviceware Plattform über eine gültige BBG-Rahmenvereinbarung direkt abrufen.
Serviceware Österreich ist Teil der international tätigen Serviceware Gruppe und betreut öffentliche Organisationen in Österreich bei der Auswahl, Einführung und Weiterentwicklung ihrer Service-Management-Lösungen.
Die BBG-Rahmenvereinbarung umfasst alle Lösungen der Serviceware Plattform. Öffentliche Auftraggeber können damit unterschiedliche Service-, Wissens-, Finanz- und Steuerungsprozesse digital unterstützen.
Zum verfügbaren Portfolio gehören insbesondere:
Enterprise und IT Service Management: Serviceanfragen, Störungen und wiederkehrende Abläufe strukturiert bearbeiten
Knowledge Management: Wissen zentral verwalten und passend zum jeweiligen Arbeitskontext bereitstellen
IT Financial Management: IT-Kosten planen, transparent zuordnen und verursachungsgerecht verrechnen
Performance Management: Planung, Reporting und Unternehmenssteuerung auf einer konsistenten Datenbasis verbinden
KI-Funktionen unterstützen diese Bereiche innerhalb der Serviceware Plattform. Sie helfen unter anderem dabei, Informationen schneller bereitzustellen, Anfragen zu klassifizieren und wiederkehrende Arbeitsschritte zu automatisieren.
Die BBG bündelt den Bedarf öffentlicher Organisationen und stellt Produkte sowie Dienstleistungen über Rahmenvereinbarungen bereit. Für berechtigte Auftraggeber entsteht dadurch ein definierter und zentral organisierter Beschaffungsweg.
Die vereinbarten Serviceware-Lösungen können direkt über die BBG abgerufen werden. Ein neues reguläres Vergabeverfahren ist für den einzelnen Abruf nicht erforderlich. Die verfügbaren Serviceware-Lösungen sind dabei Teil des umfassenden BBG-Portfolios .
Die BBG hat das vorgelagerte Vergabeverfahren bereits durchgeführt und die vertraglichen Grundlagen geschaffen. Das reduziert den internen Aufwand bei der Beschaffung und schafft klare Rahmenbedingungen für den Abruf.
Die vorgelagerte Vergabeverfahren unterstützt öffentliche Auftraggeber zudem bei der Einhaltung von Compliance-, Transparenz- und Dokumentationsanforderungen.
Die Rahmenvereinbarung definiert die wesentlichen Bedingungen für die Beschaffung. Dazu können Preise, Leistungsbeschreibungen, Vertragsbedingungen und weitere Abrufinformationen gehören. Durch die Bündelung der Bedarfe öffentlicher Auftraggeber schafft die BBG zudem die Grundlage für attraktive Konditionen und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Beschaffungs- und Fachverantwortliche erhalten dadurch eine verlässliche Grundlage für die Planung und Bewertung des Vorhabens.
Der e-Shop der BBG dient als Bestell- und Informationsportal. Abrufberechtigte Organisationen finden dort die verfügbaren Produkte, Vertragsunterlagen, Konditionen und Informationen zum Bestellprozess.
Die zentrale Bereitstellung erleichtert es, Beschaffungsvorgänge nachzuvollziehen und die erforderlichen Unterlagen an einem Ort zu verwalten.
Eine Rahmenvereinbarung definiert die Bedingungen für mögliche Abrufe. Sie verpflichtet eine berechtigte Organisation jedoch nicht automatisch dazu, eine bestimmte Lösung zu bestellen.
Öffentliche Auftraggeber können dadurch fachlichen Bedarf, Projektplanung und verfügbares Budget miteinander abstimmen.