Auf Knopfdruck die Geschäftszahlen zur aktuellen Lage des Unternehmens.

Überblick über das große Ganze – und bei Fragen: alle Details für den Drilldown verfügbar.

Das leistet ein gutes Corporate-Performance-Management-Tool.

Definition: Was ist Corporate Performance Management?

Corporate Performance Management (CPM) – auch Business Performance Management (BPM) oder Enterprise Performance Management (EPM) genannt – dient der strategischen Unternehmensplanung und der Steuerung von Unternehmen mit Fokus auf den Bereich Finanzen. Wesentliche Bestandteile sind die Analyse unternehmensrelevanter Kennzahlen und die Optimierung von Prozessen basierend auf den Reportings aus der Business Intelligence (BI).

„Corporate“ verweist auf große Unternehmen und Konzerne, die in juristische Personen (Legal Entities) untergliedert sind. Jahresabschlüsse der Tochterunternehmen müssen im Konzernabschluss konsolidiert werden. Hier warten das Handelsgesetzbuch (HGB) sowie internationale Rechnungslegungsstandards wie IFRS und US-GAAP mit besonderen gesetzlichen Anforderungen und Empfehlungen auf, die im Enterprise oder Business Performance Management in der Regel nicht im Fokus stehen. Vor allem aber macht ein solches Unternehmensgeflecht den Ausweis der Geschäftszahlen um ein Vielfaches komplexer als bei kleinen Firmen.

Corporate-Performance-Management-Software gibt Controllern das passende Werkzeug an die Hand, damit sie den Verantwortlichen der einzelnen Geschäftsbereiche, CFOs und Unternehmenslenkern genau dann die zutreffenden Kennzahlen bereitstellen können, wenn sie gebraucht werden. Im Idealfall kann der Entscheidungsträger die Information selbst abrufen.

Schließlich lautet das Ziel: Unternehmen steuern – und nicht, Zeit mit Warten vergeuden, während das Controlling Zahlen aus den verschiedensten Quellen zusammenträgt.

Mal eben eine Deckungsbeitragsrechnung über die verschiedenen Produktlinien der zwei größten Business Units durchführen? Wie viele Controller-Wochenenden sind solchen Anfragen schon zum Opfer gefallen? Unzählige!

Corporate Performance Management: FP&A, xP&A, Planning & Forecasting, Reporting & Dashboarding, Analysis, Scenarios & Simulation, Business Intelligence, AI/ML Predictive Analysis & Planning, Data Management/Data Consolidation.

 

Grenzen des Corporate Performance Managements – und darüber hinaus

Die Optimierung menschlicher Leistung ist – im Gegensatz zum Performance Management im Leistungssport oder der HR-Abteilung – kein zentrales Anliegen des klassischen CPM. Im CPM steht die Leistung und das Ergebnis des gesamten Unternehmens im Mittelpunkt. Der erweiterte xP&A-Ansatz (Extended Planning & Analysis) integriert über das herkömmliche FP&A (Financial Planning & Analysis) hinaus allerdings auch die HR-, Marketing-, Vertriebs-, Produktions- oder Betriebsplanung in eine einheitliche Unternehmensplanung.

Sie wollen mehr über Extended Planning & Analysis erfahren? Im Whitepaper haben wir die entscheidenden Insights für Sie aufbereitet.

Kreislauf: Die 4 Phasen des Corporate Performance Management

Corporate Performance Management vereint vier Phasen in einen kontinuierlichen Ablauf:

  1. Planning und Forecasting
  2. Reporting und Dashboarding
  3. Analyse
  4. Szenarienbildung und Simulation (Modellierung)
Corporate Performance Management: Planning & Forecasting, Reporting & Dashboarding, Analysis, Scenarios & Simulations.

Diese Phase umfasst die klassische Finanzplanung von Unternehmen – das Financial Management samt moderner Budgetierung. Dazu gehören Pläne und Ziele einzelner Funktionsbereiche und Abteilungen des Unternehmens für die kommende Periode – meist das Geschäftsjahr.

Die einzelnen Teilpläne (Umsatzplan, Kostenplan, Personalplan, Produktionsplan, Liquiditätsplan etc.) werden zu einem integrierten Unternehmensplan zusammengefügt, der bestimmt, wie das Unternehmen die Zukunft gestalten möchte.

Der Plan gibt Orientierung. Am Plan müssen sich das Unternehmen und die einzelnen Bereiche messen lassen.


Reporting und Dashboarding sind zusammen eine der zwei Hauptdisziplinen der Business Intelligence (BI). Sie konzentriert sich auf das stetige Monitoring der Ist-Entwicklung im Vergleich zum anvisierten Plan, dem Soll-Zustand und einem Vergleich mit der Historie.

Um Abweichungen zu identifizieren, ist es wichtig, dass Daten in der Planung in derselben businessorientierten Struktur angelegt werden wie beim Reporting.

Nur dann lässt sich zu jedem Zeitpunkt ermitteln:

Wo stehen wir gegenüber dem Plan und der Vergangenheit?


Der zweite Teil der Business Intelligence betrifft die Business Analytics. Wenn im Reporting relevante Plan-Ist-Abweichungen sichtbar werden, stellt sich Frage nach der Ursache.

War der Plan unrealistisch? Mangelt es bei der Umsetzung? Welche Prozesse müsse optimiert werden, damit es besser läuft?

Wenn alle internen Entwicklungen planmäßig verlaufen und die Ergebnisse trotzdem nicht stimmen, sind vielleicht externe Faktoren aufgetreten, die das Lagebild verändern?

Ein neuer Wettbewerber, eine Marketingoffensive eines bekannten Wettbewerbers, verändertes Konsumentenverhalten oder Probleme in der Lieferkette?

Antworten auf diese Fragen liefert die Analyse. Daraus ergeben sich dann Handlungsempfehlungen an das Management zur Kurskorrektur.


4. Szenarienbasierte Simulation und Modellierung von Optionen als Basis für Plananpassungen bzw. Neuplanung

Am Ende des Planungskreislaufs wird der Anfang für die Neuplanung vorbereitet.

Auf der Basis der verfügbaren Daten – Was war der Plan? Wie sah die tatsächliche Entwicklung aus? Welche Entwicklungen sehen wir am Markt? – lassen sich Annahmen skizzieren, auf welche Zukunft man sich womöglich zubewegt.

Zwischen den Annahmen aus den verschiedenen Unternehmensbereichen gibt es erhebliche Wechselwirkungen und Abhängigkeiten.

Diese kann ein interaktives CPM-Tool mit Simulations- und Modellierungsfunktion aufzeigen und greifbar machen.

Wie wirkt sich das Verändern meiner Planzahlen an einer Stelle auf die anderen Business Units aus? Welche Konsequenzen hat das Drehen einer Stellschraube bei der Investitionsplanung auf die Produktion?

Und passt das sowohl in die gesetzlichen Rahmenbedingungen als auch in den Plan der Vertriebsziele?

Ein Corporate-Performance-Management-System zeigt die Interdependenzen auf.

Sie wollen eine leistungsstarke Szenarioplanung mal in Aktion sehen? Wir stellen Ihnen Serviceware Performance gerne in einer unverbindlichen Demo vor!

Herausforderungen und Ziele im Corporate Performance Management

Die Nützlichkeit eines jeden CPM hängt an der Qualität der Daten. Damit man im entscheidenden Moment an die richtigen Zahlen kommt, gibt es hohe Anforderungen an die systematische Ablage, Strukturierung und Verwaltung der Daten.
 

Herausforderungen der Unternehmenssteuerung:

  • Menge und Komplexität von Informationen mit hohem Rauschanteil statt klaren Signalen
     
  • Vielfalt der Datenquellen und Silos ohne Struktur oder einheitliches Format
     
  • Entscheidungen in der Form der Aufbereitung führen zu Pfadabhängigkeiten, die den Perspektivwechsel erschweren
     
  • Aufwendige Aufbereitung verzögert die Verfügbarkeit von Informationen
     

Ziele des CPM:

  • Klarer Blick auf die relevanten Fakten als Grundlage für strategische Unternehmensentscheidungen
     
  • Datenqualität: einheitliche, am Business orientierte Struktur der Daten führt zu konsistenten und korrekten Zahlen
     
  • Anpassbarkeit der Daten: Flexibilität ohne Gefährdung von Qualität, Struktur und Verfügbarkeit der Daten
     
  • Verfügbarkeit der Daten auf Knopfdruck
     

Die Verfügbarkeit korrekter und konsistenter Daten in der passenden Detailtiefe zu dem Zeitpunkt, wenn Unternehmenslenker sie brauchen – das ist die größte Herausforderung im Corporate Performance Management. Das ist der Anspruch!


Datensilos werden bleiben, die Anzahl an Quellsystemen noch steigen

Die Daten für ein umfassendes Unternehmensbild sitzen in der Regel in verschiedenen Quellen und Systemen in den unterschiedlichsten Dateiformaten.

Warum?

Selbst wenn ein ERP wie SAP im Einsatz ist, braucht es viele verschiedene Module und Kundendatenbanken, um die Wirklichkeit abzubilden.

Selbst innerhalb desselben Systems werden oft verschiedene Stammdaten und Definitionen verwendet – meist ungewollt.

Ganze Heerscharen von Beschäftigten tragen permanent Daten von einem Ort zum anderen.

Die Konsequenz? Ohne einheitliche Struktur sind die Zahlen nicht konsistent, nicht zuverlässig, nicht vergleichbar.

Excel: Mächtig, flexibel – mächtig fehleranfällig

Die Informationen aus dem Wust an Quellsystemen müssen in einem einheitlichen Format an einem Ort aufbereitet und integriert werden. Dieser Ort ist in der Regel Microsoft Excel.

Viele verwenden Excel, um Daten zusammenzuführen und die entsprechenden Informationen rauszuholen, weil sie sich damit am besten auskennen. Sie schätzen die Flexibilität, wie Daten gefiltert, zerlegt und aggregiert werden können.

Das funktioniert genau bis zu dem Moment, in dem der CFO plötzlich eine dritte Business Unit in die Betrachtung aufnehmen möchte oder statt der Produktlinien eine Aufschlüsselung nach Märkten oder Produktionsstätten wünscht. Und dann wäre da noch die kleine Detailfrage, woraus genau sich nochmal die Zahl in der vierten Zeile der Spalte F zusammensetzt…

Bei all diesen Komplexitätsproblemen kann eine Business-Performance-Management-Lösung Abhilfe schaffen, wenn zwei Bedingungen erfüllt sind:

  1. Sie lässt sich in die bestehende Systemlandschaft und Infrastruktur einbinden und
  2. sie lässt dem Controlling dennoch alle Freiheiten und Fertigkeiten, um die Daten aufzubereiten.

Mit Serviceware Performance ist das bislang noch in jedem Setup gelungen. Wir schauen gerne gemeinsam mit Ihnen in einem unverbindlichen Demo-Termin, wie das auch für Ihr Unternehmen gelingen kann!

Mit AI und ML zu mehr Effizienz

Yan Qu, Product Ownerin AI, beschreibt kurz und knapp wie Serviceware Performance als AI-basierter Effizienz-Booster im Planungsprozess funktioniert.


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The Planning Survey 21 – The voice of the planning software user community. Highlights for Serviceware Performance. BARC.

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