Die Übersetzung von IT-Ausgaben in messbaren Business Value bleibt eine zentrale Herausforderung. Zahlen und Budgets sind vorhanden, doch wie gut bilden sie tatsächlich den Wert ab, den IT für das Unternehmen schafft? Frameworks wie Technology Business Management (TBM) sollen diese Lücke schließen. In der Praxis reicht eine theoretische Struktur jedoch selten aus.
Serviceware hat die Prinzipien von TBM in ein praxisorientiertes, umsetzbares Modell überführt: das Digital Value Model (DVM).
Dieser Beitrag erklärt die Grundlagen des TBM Frameworks, zeigt typische Herausforderungen bei der Umsetzung und erläutert, wie das Digital Value Model CIOs dabei unterstützt, TBM-Ziele mit realen Daten, einer gemeinsamen Sicht auf IT und Business und einem klaren Fokus auf Business Value zu operationalisieren.
TBM wurde entwickelt, um Technologiekosten mit dem Business Value von IT zu verknüpfen. Das Grundprinzip ist klar: Eine gemeinsame Taxonomie schaffen, eine einheitliche Sprache für IT und Finance etablieren und Ausgaben mit Services und Unternehmensstrategie verbinden. Der TBM Council hat diese Perspektive maßgeblich vorangetrieben. Die Übertragung in den operativen Alltag stellt Unternehmen jedoch weiterhin vor Herausforderungen.
Warum ist das heute besonders relevant?
Der Druck, den Wert von IT nachzuweisen, steigt.
CIOs sind damit längst als strategische Partner gefragt. Entscheidend ist, die notwendige Struktur und die passenden Tools zu schaffen, um diese Rolle konsistent und skalierbar auszufüllen.
Im Kern schafft das TBM Framework eine strukturierte Grundlage für drei zentrale Fragen:
Dafür arbeitet TBM mit einer mehrstufigen Taxonomie:
Darüber hinaus fördert das Framework zentrale Praktiken wie Kostentransparenz, Benchmarking, eine abgestimmte Planung und gemeinsame „Value Conversations“ zwischen IT und Business.
Die Grundlagen sind damit geschaffen. Für die praktische Umsetzung braucht es jedoch mehr als ein Framework. Unternehmen benötigen eine Möglichkeit, diese Prinzipien zuverlässig, wiederholbar und im Tagesgeschäft nutzbar zu machen.
Das Digital Value Model ist die praktische Anwendung der TBM-Prinzipien von Serviceware. Es wurde entwickelt, um TBM in der Praxis nutzbar zu machen und nicht, um das Framework zu ersetzen.
TBM definiert eine Taxonomie. DVM stellt die Struktur und die Systeme bereit, um diese Taxonomie operativ umzusetzen. Dazu gehören:
Auch andere Anbieter schaffen eine operative Ebene für TBM. Apptio nutzt beispielsweise ATUM. Serviceware verfolgt einen anderen Ansatz: Das Digital Value Model ist auf die individuellen Anforderungen eines Unternehmens ausgerichtet und verbindet die TBM-Prinzipien mit konkreter Umsetzung und messbaren Ergebnissen.
Dadurch entsteht die Flexibilität, TBM dort einzusetzen, wo es sinnvoll ist, und das Modell dort zu erweitern, wo zusätzliche Anforderungen bestehen.
Angenommen, das IT-Team plant das Budget für das kommende Geschäftsjahr. Cloud-Rechnungen, Vertragsdaten und Nutzungsmetriken liegen bereits vor. Doch zentrale Fragen bleiben offen:
Mit dem Digital Value Model sind solche Aufgaben nicht auf manuelle Excel-Analysen angewiesen. Sie sind direkt in der Plattform abgebildet. Unterschiedliche Budget-Szenarien lassen sich simulieren, Servicekataloge mit realen Kosten verknüpfen und Nutzungsmuster sichtbar machen, die fundiertere Entscheidungen ermöglichen.
So wird TBM vom theoretischen Framework zu einem operativen Hebel für Veränderung.
Unternehmen, die ihre TBM-Transformation starten oder bei der Umsetzung durch Komplexität ausgebremst werden, können schrittweise vorgehen:
Genau hier setzt das Digital Value Model an: mit einer strukturierten, datenbasierten und für CIOs nutzbaren Grundlage für die operative Transformation.